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So geht das perfekte Flatlay

Von in Inspiration, Instagram

Du weißt nicht so recht wie du dein Flatlay gestalten sollst oder suchst nach neuen Inspirationen? Mit unseren Tipps und Anregungen zauberst du ohne Probleme schöne Bilder für deinen Account!

Du siehst sie überall – Instagram, Pinterest und Co. Nach dem Selfie ist es wohl mittlerweile eines der beliebtesten Motive: das Flatlay (auch bekannt als „der ganze fancy Kram den ich finden konnte, von oben auf meinem Bett fotografiert“ oder engl.: flachliegend).

Wir zeigen dir wie du in wenigen Schritten ein Bild zaubern kannst, das auch tatsächlich gut aussieht und deinen kompletten Account aufwertet.
Bereit eine Geschichte zu erzählen oder deine neuen Errungenschaften und Entdeckungen in Szene zu setzen?

Wähle ein Farbschema

Suche dir zwei, maximal drei Hauptfarben aus, wenn du die einzelnen Gegenstände auswählst. So kommt nicht zu viel Unruhe in dein Bild und es sieht nicht nach „5 Dinge die ich eben mal gefunden habe“ aus. Ist dein Hauptobjekt Grün, dann such weitere Elemente in der gleichen Farbe.

Bei den Farben gilt jedoch: Mehr ist oft weniger! Übertreibe nicht mit den Farbpaletten. Zu viele Farben verirren den Blick und lenken von dem Wesentlichen ab. Chaaaaooos!

Flatlay Fotografie

Suche einen neutralen Untergrund

Meistens eignet sich ein unifarbener und neutraler Hintergrund. Du willst ja schließlich den Fokus auf die Gegenstände lenken.

Insgesamt kommt es natürlich total auf deinen Stil an. Ich bevorzuge helle und cleane Untergründe, ein anderer mag bunte Farben und du magst vielleicht Holzoptik. Oder nicht. Letztendlich sollte es einfach zum großen Ganzen passen.

Diverse Hintergründe sind leicht und günstig selbst gemacht. Oft eignet sich ein Küchentisch oder eine Tischplatte. Aber auch ein Pappkarton in einer bestimmten Farbe oder bezogen mit Tapete kann dir den gewünschten Effekt geben.

Besonders beliebt sind auch Bettflatlays mit weißem Laken. Noch ein Grund für Flatlays – einfach sonntags im Bett liegen bleiben, Frühstück bringen lassen, Zeitung dazu und schon steht das  „Lazy Sunday“ Flatlay Foto 🙂 .

Erzähle mit deinem Flatlay eine Story

Mal wieder packt dich das Fernweh. Mit einer Landkarte, Flugtickets, dem Ausschnitt eines Reisekoffers und einigen passenden Utensilien kannst du die Geschichte deiner letzten Reise erzählen.

Du freust dich wahnsinnig auf einen entspannten Abend mit deinen Mädels? Gemeinsam kochen, Vino usw.? Pack Pasta, Vino & Co auf den Tisch und schon kann sich jeder ein bisschen vorstellen wie dein Abend wird.

Endlich mal wieder shoppen gewesen? Auch das kannst du über ein Flatlay teilen. Ganz detailliert muss die Geschichte dabei nicht sein. Jeder Betrachter wird seine eigene Geschichte, Gedanken und Gefühle in das Flatlay projizieren und interpretieren.

Wichtig ist, dass du ein konkretes Story Item hast, auf dem deine Geschichte aufbaut und der Fokus liegt. Damit solltest im besten Fall auch anfangen und die anderen Objekte danach ausrichten.

In manchen Fällen brauchst du auch kein konkretes Item wenn deine Story mit allen Objekten schlüssig ist – Anfängern fällt es mit einem Bezugsobjekt jedoch deutlich leichter.

So machst du das perfekte Flatlay

Regentage - Heute mach ich ganz viel: nichts.

Verwende Tageslicht

Licht ist ein ganz sensibler Bestandteil von Fotos. Bei zu wenig Licht, ist dein Bild übersäht von Schatten. Ist die Lichtquelle jedoch zu hell, so lassen sich feine Farbunterschiede nicht mehr erkennen UND du hast starke Schatten.

Am besten eignen sich wolkige Tage. Schieb deinen Tisch einfach vor ein großes Fenster und los geht’s. Kleinigkeiten kannst du später an PC oder Handy ändern (Bspw. in Instagram über Hervorhebungen).

How to: In Szene setzen

Der Geradlinige

In dem klassischen Flatlay kannst du dir ein Gitter vorstellen an dem du deine Gegenstände ausrichtest. Alles wird feinsäuberlich angeordnet und gerade hingelegt (naja also eigentlich ist das bei allen Varianten so, aber hier soll es auch danach aussehen ;)) ).

Solltest du dein Foto nicht komplett parallel zu den Objekten gemacht haben, kannst du nachträglich das „Ausrichtungstool“ verwenden.

Diese Variante wird beispielsweise gerne für „Ich packe meinen Koffer“ Storys verwendet.

Variation bekommst du auch indem du deine Position wechselst. Du kannst das Gitter nach wie vor beibehalten, allerdings die Kamera um 45° drehen.

Der kontrollierte Chaot

Alternativ gibt es das kontrollierte Chaos, das nach der spontanen und gleichzeitig perfekten Kombination aussieht und gerne auf Lifestyleblogs verwendet wird.

Obwohl die Anordnung der Gegenstände keinem konkreten Schema folgt, überschneiden sich meistens keine Objekte und die Elemente werden bewusst durcheinander gelegt. Es hilft, ein Hauptobjekt (dein Story oder auch Hero Item) zuerst zu legen. Die weiteren Elemente umrahmen das herausstechende, erste Objekt.

Der Minimalist

Ich bin auch ein absoluter Fan der minimalistischen Flatlays. Hast du zum Beispiel ein neues paar Sneaker, kannst du auch ein Flatlay mit nur einem Gegenstand gestalten.

Du kannst hier mit Freiräumen oder sogenannten negativen Räumen spielen.

Welcher Teil frei bleibt, ändert wiederum den gewünschten Eindruck.

Werbungen arbeiten gerne mit großen Freiräumen. Die meist weißen Stellen bietet Platz zum Nachdenken. Hier können die Gedanken frei wandern und es bleibt Platz für Interpretationen. Oder man denkt sich aber auch nur, wie in deinem Sneaker Fall, „Wow, nice Sneaker!“ 😉

Der Texter

Du hast was zu sagen? Ein Flatlay kannst du ideal als Überschrift oder Einstieg in einen Blogartikel oder eine Fotostrecke benutzen. Auch um Rezepte einzuleiten, werden sie gerne benutzt.

Damit du eine Nachricht einbinden kannst, musst du Raum für einen Text lassen. Diesen fügst du später über eine App (bspw. Wordswag oder Canva) ein. Hier wählst du die Form des Textes, die Schriftart, -Größe und den Texthintergrund.

Du musst dementsprechend einen Platz beim Fotografieren freilassen. Um dies einfacher zu gestalten, kannst du die Textform, ein Quadrat oder ein Kreis, in Papier ausschneiden und mit den Objekten anordnen. Hast du die richtige Position gefunden, nimmst du das Papier weg und nimmst das Foto.

Was sind eure Erfahrungen? Worüber würdet ihr gerne mehr erfahren? Kritik, Anregungen und Liebesbriefe gerne in die Kommentare!

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