Reisefotografie

Reisefotografie – Tipps und Ausrüstung für deinen nächsten Urlaub
Juni 11, 2016 parkerandarrow

Die 25  besten Tipps für Reisefotografie!
In diesem Artikel erfährst du wie du unterwegs bessere Bilder machst und dich in anderen Ländern schnell zurechtfindest.

Reisen: Das Exotische im Alltäglichen

Der Reiz der Reisefotografie kommt wohl größtenteils durch die für uns ungewohnte Umgebung. Wir entdecken atemberaubende Landschaften, treffen auf ausgefallene Tierarten und auf außergewöhnliche Menschen, wir finden uns in Klimazonen wieder die wir schnellstmöglich verlassen möchten und entdecken die Gassen abseits von Starbucks, Sightseeing und Fußgängerzonen. Eigentlich sind wir Menschen ja Gewohnheitstiere. Ist es aber nicht genau das, was eine Reise ausmacht? Sich auf neues einzulassen? Die Komfortzone zu verlassen?

Auf Reisen geht es nicht um das beste Equipment oder die perfekten Shootingbedingungen. Es geht um ausdrucksstarke Geschichten. Ein einzelnes Bild oder auch eine ganze Serie. Es geht darum sich in einem anderen Land und in einer uns sonst fremden Kultur heimisch zu fühlen. Man will als Fremdkörper mit Kamera schließlich nicht sofort als Tourist abgestempelt werden. In diesem Artikel gibt es kurz und knapp meine wichtigsten 25 Reisefotografie Tipps für besser Bilder.

Frankfurt Airport Travel Blog Photography

Planen: Gepäck und Unterkunft

TIPP 1: Reise leicht und mit kleinem Gepäck

Überlege dir genau wo du hinreist und packe nur ein, was du wirklich brauchst. Lass beispielsweise das dritte Paar Schuhe zuhause, du wirst es vorrausichtlich sowieso nicht brauchen! Man reist viel entspannter mit nur einem Handgepäckstück anstelle eines überdimensionierten Koffers. Hier gilt die Regel: Packe alles ein was du denkst zu brauchen – und dann lasse die Hälfte Zuhause. Aufgegebene Koffer treten sowieso gerne mal die Reise ohne euch an und gehen verloren. Sollte euer Motiv also nicht der Flughafen sein, könnt ihr hier direkt Zeit, Kraft und Geld sparen.

TIPP 2: Mach dir eine Checkliste

Jeder kennt das Gefühl etwas vergessen zu haben. Habe ich das iPhone Ladekabel dabei? Genügend Wäsche? Die Krankenversicherungskarte? Akku voll und Speicherkarten leer? Seitdem ich mir Checklisten mache, ist das kein Problem mehr. Schreib es dir einfach auf und hak es ab.

TIPP 3: Kenne dein Reiseziel

Recherchiere deine Destination so gut es geht. Heutzutage brauchst du keinen klassischen Reiseführer studieren um danach die überfüllten Touristenhotspots abzuklappern. Du findest sicherlich einen Blog der über dein Reiseziel geschrieben hat und mit etwas Glück hast du bereits die ersten Insider Tipps am Start. Du solltest zudem das Wetter checken um deine nötige Ausrüstung und die Klamotten besser einplanen zu können.  TIPP: Suche auf Facebook nach kleineren Gruppen zu deinem Reiseziel. Hier gibt es meist den ein oder anderen Geheimtipp und du kannst dich bereits im Vorfeld mit anderen Reisenden und Einheimischen austauschen.

Reisefotografie Tipps und Ausrüstung

TIPP 4: Pass dich an – Reisefotografie und das richtige Outfit

Idealerweise stimmst du deine Garderobe auf deinen Zielort ab. So passt du dich besser den klimatischen Bedingungen an und wirst zudem nicht gleich als Tourist entlarvt. Sicherheit, Komfort und Kultur spielen hier eine große Rolle. Schnell auffallen wirst du sicherlich als typischer Fotografienerd in Fotoweste und vollgestopfter Cargohose. Genauso wirst du mit der neuen Chanel Flap Bag und Fendi Pumps in manchen Regionen für Aufsehen sorgen. Hier ist etwas Feingefühl gefragt.

TIPP 5: Suche dir eine Unterkunft mit Ausblick

Bei der Wahl meiner Unterkunft lege ich immer Wert auf eine gute Aussicht. Unterwegs sind wir meist auf der Suche nach Action, Abenteuer und dem perfekten Szenario. Wieso also nicht im Vorfeld bereits ein Basislager mit Panoramablick aufschlagen und hier mir der Reisefotografie starten? Zum Beispiel eine Dachterrasse in Paris – mit Blick auf den Eifelturm, oder eine Safari Lodge mitten im Reservoir um Johannesburg. Es gibt wenige Dinge auf dieser Welt die mich morgens mehr motivieren als mit einem solch atemberaubenden Blick aufzuwachen. Bei Bewertungsportalen wie TripAdvisor laden viele Leute Bilder der Aussicht hoch, diese helfen dir bei deiner Entscheidung.

TIPP 6: Finde ausgefallene Air BNBs

Unterkünfte bei Air BnB sind nicht nur günstiger als Hotels, sondern ermöglichen euch meist auch einen besseren Zugang zu eurem Reiseziel. Ihr trefft bei der Schlüsselübergabe direkt euren ersten einheimischen Kontakt und könnt euch Ratschläge und den ein oder anderen Geheimtipp geben lassen. Von einem Industriellen Loft bis hin zum Designerpenthouse findet man hier Wohnungen in allen Preisklassen. Mein Tipp für euren Nächsten Amsterdam Trip: Mietet euch bei Air BnB ein Hausboot mit Terrasse zum Wasser. So könnt Ihr schon in eurer neuen Behausung mit der Reisefotografie starten.

Equipment: Kamera, Objektive und Gadgets

TIPP 7: Die richtige Kamera 

Hier gehen die Meinungen auseinander wie bei kaum einer anderen Frage. Ich habe Freunde die immer mit 2 Fullframe DSLRs unterwegs sind genauso wie grandiose Künstler die lediglich mit dem iPhone fotografieren und atemberaubende Szenen einfangen. Meine Meinung: Eine vernünftige spiegellose Systemkamera. In den letzen Jahren hat sich die Technik der spiegellosen Kameras immens weiterentwickelt. Neben einer hervorragenden Bildqualität bekommt man mittlerweile eine gute Auswahl an hochwertigen Objektiven. Ein für mich entscheidender Vorteil ist zudem die Größe bei der Reisefotografie. Man kann die Kamera stets umhängen und wird nicht bei der ersten Gelegenheit als Tourist oder Fotograf enttarnt. Oft ärgert man sich wenn man schöne Motive nicht einfangen kann, da man zu faul war das ganze Equipment einzupacken. Für eine spiegellose Systemkamera findet sich aber in der Regel immer Platz.

TIPP 8: Das richtige Objektiv für Reisefotografie

Auch bei der Wahl der Objektive versuche ich mit wenig Equipment auszukommen. Ihr solltet auf jeden Fall ein lichtstarkes Zoomobjektiv dabeihaben, mit dem ihr im Weitwinkel fotografieren könnt. Für Systemkameras mit Crop Sensor wäre das zum Beispiel ein 12-35mm 2.8 (im Vollformat findet man etwas vergleichbares im Bereich 24-70mm 2.8) Mit diesen Objektiven könnt Ihr weitläufige Landschaften in Szene setzen aber auch die kleinste Hütte von innen fotografieren. Die Zweite Waffe der Wahl ist eine Festbrennweite mit kleiner Blende und mehr Brennweite. Ideal um weit entfernte Dinge näher ran zu holen, Close-Ups zu knipsen und um Portraits mit maximaler Tiefenunschärfe zu schießen. An meiner Crop Kamera nutze ich wahlweise ein 45mm 1.8 oder ein 75mm 1.8.

TIPP 9: Kenn dein Equipment

Verschwende keine Reisezeit darauf dich mit deiner Ausrüstung vertraut zu machen. So etwas erledigt man vorher. Bei der Reisefotografie muss man oft schnell sein. Es gibt kaum etwas schlimmeres als das perfekte Motiv vor sich zu haben und dann erst 5 Minuten an den Einstellungen schrauben zu müssen. Sei immer schussbereit denn ansonsten ist der Moment vielleicht vorbei bis du startklar bist. Hinzu kommt, dass du dich mit deiner Kamera wohlfühlst und somit Sicherheit und Zuversicht ausstrahlst. Wichtig ist das vor allem beim fotografieren von Menschen.

TIPP 10: Kamerazubehör: Reisestativ und Co

Auch hier gilt die Regel „Weniger ist mehr“. Zu meinem Standardequipment für die Reisefotografie gehört ein Kameragurt und eine Fototasche zum sicheren Verstauen von Kamera und Objektiven. Eine wirkliche Allzweckwaffe ist bei der Reisefotografie ein biegsames Klemmstativ. Es gibt kaum einen Ort an dem man hiermit keinen festen Halt bekommt. (Wichtig: Für ein Stativ lieber etwas mehr Geld ausgeben, sonst habt Ihr keine Freude damit!) In sonnigen Regionen empfiehlt sich zusätzlich eine Streulichtblende und einen ND-Filter. Das Smartphone ersetzt mittlerweile den separaten Fernauslöser sowie die optionale Taschenlampe. Man sollte zudem eine externe Festplatte für Backups dabeihaben, sowie genügend Speicherkarten zum wechseln.

TIPP 11: Actioncams und andere Gadgets

Wenn du im Besitz einer GoPro bist, dann nimm sie auf jeden Fall mit. Sie braucht nicht viel Platz und du kannst unkompliziert Videoaufnahmen machen. Liegt das Reiseziel am Meer, lohnt sich die Anschaffung eines wasserfesten Gehäuses. Ein anderes wirklich cooles Gadget ist das Timelapse „Stativ“ für Smartphones. Eigentlich ist es lediglich eine getunte Eieruhr, aber dennoch könnt Ihr hiermit großartige Panorama Timelapse-Aufnahmen machen. Für das filmen auf Reisen ein absolutes Top-Gadget für den kleinen Geldbeutel.

TIPP 12: Handyschnappschüsse

Nicht umsonst ist die Handyfotografie bereits eine eigene Disziplin geworden. Durchaus lassen sich mit neuen Smartphones ausgezeichnete Bilder schießen und sogar 4K Videos filmen. Vor allem in Lichtstarken Umgebungen lassen sich die Ergebnisse sehen. Da man sein Handy sowieso meist zur Hand hat, lohnt es sich hier und da auch einen Handyschnappschuss zu machen. Natürlich nicht nur um dank WhatsApp den Neid aller Freunde und Bekannten auf sich zu ziehen.

TIPP 13: Apps für die Fotoreise

Im heutigen App Dschungel wird man schnell dazu verleitet mehr Apps zu installieren als man wirklich braucht. Hier die Top 3 Reisefotografie Apps die auf keinem Trip fehlen sollten:

  • Scout GPS Navigation
    Da im Ausland meist nicht unbegrenzt Datenvolumen zur Verfügung steht, nutze ich ein Navi mit Offline Karten. Da das GPS selbst auch ohne Internet funktioniert, kommst du mit den richtigen Karten sicher ans Ziel. Eine kostenlose App für iPhone und Android ist „Scout GPS Navigation“.
  • Lapse It
    Mit dieser kostenlosen App erstellst du ganz einfach Timelapse Aufnahmen. Dank der vorhandenen Presets musst du kaum eigene Einstellungen vornehmen um perfekte Videos zu schießen. Besonders atemberaubende Szenen bekommst du mit einem sich drehenden Smartphone-Stativ.
  • Kamera Fernsteuerung
    Eine der wichtigsten Apps ist die Kamera Remote Control.  Über WLAN verbunden kann man die eigene Kamera fernsteuern und sieht dabei den Bildausschnitt auf dem Handydisplay. So machst du nicht nur die besseren Selfies, sondern auch komplett wackelfreie Stativaufnahmen ohne einen separaten Fernauslöser dabei zu haben. Du brauchst hierfür natürlich eine Kamera mit WLAN und die dazugehörige App des Kameraherstellers wie z.B. „Olympus Image Share“ oder „Panasonic Image App“.

Fotografieren: Einstellungen und Motive

TIPP 14: Settings – der richtige Kameramodus

Mein Favorit ist ist ganz klar die Aperture Priority (A), also der Blendenmodus. Die Kamera passt nun automatisch die Verschlusszeit an. So kannst du schnell zwischen einer kleinen Blende, beispielsweise für Portraits mit geringer Tiefenschärfe, und einer Einstellung für Landschaften wechseln. Für Landschaftsfotografien will ich maximale Schärfe sowie maximale Schärfentiefe. Hierfür empfiehlt es sich die Blende etwas zu schließen. Bei den meisten Objektiven liegt die optimale Schärfe irgendwo zwischen Blende 8 und 11. Willst du einen Verschwommenen Hintergrund, dann bekommst du mit einer kleinen Blende wie beispielsweise 2.8 zufriedenstellende Ergebnisse.

TIPP 15: Näher geht immer!

„Bist du nicht nass, warst du nicht nah genug dran!“ Die besten Bilder schießt man oft Mitten im Geschehen – also ab ins Getümmel. An erster Stelle steht jedoch die Sicherheit. Du solltest also immer erst die Risiken abwägen bevor du dich vor den wütenden Demonstranten aufbaust oder den wilden Löwen bei der Nahrungsaufnahme ablichtest. Aber auch bei dem Umgang mit friedliebenden Menschen ist bei der Reisefotografie natürlich etwas Feingefühl gefragt, denn die akzeptierten Distanzzonen variieren von Land zu Land.

TIPP 16: Lass dich inspirieren

Die besten Entdeckungen sind natürlich die eigenen. Dennoch ist es nicht verboten sich bei der Reisefotografie inspirieren zu lassen. Suche dir vor deiner Reise Bilder von anderen Fotografen und schau dir die Landschaft an. Besonders leicht kannst du bei Instagram nach verschiedenen lokalen Hashtags suchen, angefangen bei dem Namen der Stadt in die du reist. So findest du recht schnell Infos zur Umgebung und bekommst sicherlich auch den ein oder anderen „Insidertipp“ zu traditionellem Essen, aktuellen Events oder Fotolocations die du unbedingt sehen solltest.

TIPP 17: Early Bird – Sei schneller als die anderen

Morgenstund’ hat Gold im Mund. Stehe früh auf und schieße deine ersten Bilder bereits bevor die Menschenmengen den Platz erobern. So hast du nicht nur freie Sicht auf deine Motive, sondern kannst dich zudem auch frei bewegen und neue Winkel ausprobieren. Wenn du früh genug auf den Beinen bist erlebst du zudem die goldene Stunde: Die magische Stunde in der die Morgensonne über den Horizont klettert. Definitiv ein Moment den man sich bei der Reisefotografie nicht entgehen lassen sollte. Den genauen Zeitpunkt des Sonnenaufgangs verrät euch unter anderem Siri.

TIPP 18: Speicher Bilder als RAW

Neben dem JPEG Format solltest du deine Bilder zusätzlich als RAW Datei auf der Karte speichern lassen. Ein RAW File ist sozusagen das Negativ, welches du später digital entwickeln kannst. RAW Dateien sind sehr groß aber beinhalten dafür auch viel mehr Bildinformationen. Bilder können damit nahezu verlustfrei nachbelichtet oder beliebig bearbeitet werden.

Erleben: Menschen und Kulturen

TIPP 19: Leg das Equipment beiseite

Wenn du auf interessante Menschen triffst, versuche deinen inneren Fotomodus für einen Moment abzuschalten und nehme dir Zeit dich vorzustellen. Direkt die Kamera draufhalten und ein Portrait schießen schreckt die meisten Menschen ab und sie reagieren verunsichert und defensiv. Etwas Smalltalk lockert schnell die Atmosphäre und du wirst feststellen, dass die Menschen in den meisten Fällen nett und hilfsbereit sind. Wenn dir dein Gegenüber vertraut wirst du merken, dass auch die Bilder um ein vielfaches natürlicher und authentischer werden.

Diese Regel gilt natürlich nicht nur auf Reisen oder spontanen Outdoorshootings. Auch bei der Portraitfotografie im Studio lockert eine Entspannte Stimmung schnell die Situation auf. Manche Menschen sind im Umgang mit Menschen absolute Profis während so manch einer sich extrem schwer tut. Aber auch hier macht Übung den Meister – nur keine falsche Scheu. 🙂

Natürlich ist das immer eine situative Entscheidung. Momentaufnahmen verlangen oft schnelles Handeln – versichere dich nur im Nachhinein, dass dein Gegenüber einverstanden ist.

TIPP 20: Sag „Hallo“ und „Danke“

… in der Landessprache. Du musst nicht fließend sprechen können, nicht mal einen ganzen Satz sagen können. Dennoch solltest du dir, wenn du in ein fremdes Land reist, ein Paar Minuten Zeit nehmen um dir einige Standardfloskeln einzuprägen. Vor allem in Asiatischen Ländern kann man für die Aussprache auch mal einen Lacher ernten, aber die Menschen freuen sich, dass man es zumindest versucht und somit auch Respekt zeigt.  Sie bringen dir neue Wörter bei und man kommt schnell ins Gespräch.

TIPP 21: Respektiere die Kultur

Mach dich vor deiner Reise mit den gängigsten Sitten und Gebräuchen vertraut. Anderenfalls kann es schnell passieren, dass man ungewollt die Blicke seiner Mitmenschen auf sich zieht. So ist es beispielsweise in China kein Problem beim Essen zu rauchen. Nicht nur vor oder nach dem Essen, sondern auch während des Essens wird gerne mal eine Zigarette angesteckt. Das Naseputzen sollte man zu Tisch jedoch bleiben lassen. Solche Verhaltensregeln gibt es in fast allen Kulturen. Hier lohnt es sich, sich 5 Minuten Zeit zu nehmen und einen kleinen Artikel über die jeweilige Kultur zu lesen. Man muss ja nicht gleich den ganzen Knigge beherrschen, aber ein paar Basics schaden nie.

TIPP 22: Hak es nicht ab, sondern lebe dort

… auch wenn es nur für ein paar Tage ist. Laufe in die Straßen abseits von Starbucks und Fußgängerzone. Besuche traditionelle Märkte, rieche die Gerüche dort und esse das traditionelle Essen. An genau diese Dinge wird man sich erinnern. Von Korea werde ich immer den Knoblauchgeruch des traditionellen Korean Barbecue in Erinnerung haben. Ich werde auch nie den Moment vergessen, als in Südafrika ein freilaufender Elefant Minze aus meiner Hand gegessen hat oder ich an der Cote d’Azur zum erstem Mal im Sand getanzt habe. Die Erinnerungen an den „N Seoul Tower“ in Korea, den Eifelturm in Paris oder den Fürstenpalast in Monaco haben sich hingegen nicht gleichermaßen stark eingeprägt.

TIPP 23: Sicherheit

Für ein gutes Foto solltest du dich niemals in Gefahr begeben. Egal ob du Hooligans nach einem verlorenen Heimspiel ablichten willst oder einfach nur versuchst in Indien eine viel befahrene Straße zu überqueren – sei immer wachsam. Wenn du in ärmere Länder reist sollte dir auch bewusst sein, dass deine Kamera voraussichtlich mehr kostet als eine Durchschnittsfamilie im Jahr verdient. Informier dich vorher also immer gut über die Gegend die du bereist. Einzigartige Motive sollten nie wichtiger als deine Sicherheit selbst sein!

TIPP 24: Selfies sind erlaubt

Auch wenn ich es bis heute noch nicht geschafft habe ein ansehnliches Selfie zu machen, versuche ich es dennoch immer wieder. Nicht nur bei uns sind Selfies ein etablierter Trend. In fast allen Ländern dieser Welt besitzen die Menschen heutzutage Smartphones mit Kamera und machen dementsprechend auch Schnappschüsse. Schnappschüsse von sich, sich und Ihren Freunden, sich und Fremden und natürlich auch von sich und Ihrem Essen.

TIPP 25: Don’t forget to play!

Der wichtigste Tipp. Immer. Stell das Fotografieren nicht in den Vordergrund. Du bist auf Reisen, also hab etwas Spaß. Lass dir die Sonne auf den Bauch scheinen. Geh eine Runde surfen. Tausch die Karotte gegen einen Burger. Und dann alles nochmal mit einem Glass Wein in der Hand. Du kannst bei der Reisefotografie einmalige Momente festhalten. Vergiss aber nie, die Reise selbst zu genießen und all deine Erfahrungen nicht nur auf einer Speicherkarte, sondern auch in deinen Erinnerungen abzuspeichern.

 

Was sind eure Erfahrungen? Worüber würdet ihr gerne mehr erfahren? Kritik, Anregungen und Liebesbriefe gerne in die Kommentare!

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